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Tipprunde und Spielberichte K´lautern II - SC Pfullendorf
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koelli Administrator

 Alter: 41 Anmeldungsdatum: 30.07.2006 Beiträge: 969 Wohnort: Pfullendorf
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Verfasst am: 18.05.2007, 09:04 Titel: |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 18.05.2007, 09:30 Titel: |
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Vorbericht
Quelle: www.kicker.de
SCP im Fernduell mit 1860 II
Der 32. Spieltag ist wieder einmal nichts für schwache Nerven, heißt es doch weiterhin Existenzkampf pur! Am Freitag empfängt 1860 Wehen, Pfullendorf reist zum FCK. Samstag muss Siegen in Aalen ran, Saarbrücken kämpft bei der zweiten Mannschaft des KSC ums Überleben. Auch Darmstadt hat die Hoffnung keineswegs aufgegeben, will am Sonntag beim VfB dreifach punkten.
Wer kann das Abstiegsgespenst endlich vertreiben? Welches Team rutscht noch unverhofft in den Tabellenkeller? Wer patzt diesmal? Im Überlebenskampf der Regionalliga Süd ist nach 31 gespielten Runden noch längst nichts entschieden. Die wenigsten Klubs sind gesichert und können die nächste Spielzeit in Ruhe planen. Sicher ist nur: Wehen und Hoffenheim heißen die Aufsteiger, Kaiserslautern II und Pirmasens spielen in der kommenden Saison in der Oberliga. Die Vereine von Rang sechs bis 16 müssen noch gehörig zittern - zwei Absteiger werden noch gesucht.
"Kleine Löwen" und Pfullendorf im Blickpunkt
Am Freitagabend rollt der Ball gleich in vier Stadien. Im Blickpunkt stehen dabei besonders die "kleinen Löwen" und der SC Pfullendorf. 1860 München II, der große Verlierer des 31. Spieltags, konnte am letzten Wochenende den Sturz auf Abstiegsplatz 15 nicht verhindern, verlor bei den Stuttgarter Kickers 0:1. Um diese Scharte auszuwetzen, muss nun im Heimspiel gegen den zukünftigen Zweitligisten SV Wehen gewonnen werden. Pfullendorf, das nach dem Heimdreier am Samstag gegen den Karlsruher SC II die Abstiegsränge verlassen konnte, muss beim abgeschlagenen Schlusslicht Lautern II antreten. Die Pfälzer sind nach wie vor sieglos, holten bis dato ganze neun (!) Zähler.
hier geht´s zum kompletten Bericht |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 18.05.2007, 20:02 Titel: |
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AUSWÄRTSSIEG - AUSWÄRTSSIEG - AUSWÄRTSSIEG
Ich habe zwar keine Ahnung wie das Spiel gelaufen ist, aber das ist mir
im Moment auch egal, Hauptsache gewonnen.
1. FC Kaiserslautern - SC Pfullendorf 0:3
0:1 - 38. - Eigentor - scharfer Schuss von Zimmermann, von Gäbler abgefälscht
0:2 - 54. - Heidinger
0:3 - 80. - Lucic
Da heute 1860 II gegen Wehen unentschieden gespielt hat, haben wir nun 4 Punkte
Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz.
Und weil Reutlingen gegen Elversberg verloren hat, haben wir die auch noch überholt.
Somit sind wir, zumindest über Nacht, auf dem 8. Tabellenplatz.
Alle weiteren Ergebnisse von heute:
TSV 1860 München II - SV Wehen 2:2
SV Elversberg - SSV Reutlingen 3:1
TSG Hoffenheim - FK Pirmasens 2:1 |
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Simontiho

 Alter: 29 Anmeldungsdatum: 05.12.2006 Beiträge: 193
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Verfasst am: 18.05.2007, 20:59 Titel: |
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Ich hoffe das reicht. Das sich Wehen noch eine 2:0 Führung nehmen lässt hätte ich nicht gedacht. |
_________________ "Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."(Klaus Kinski) |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 18.05.2007, 21:39 Titel: |
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Spielbericht
Quelle: www.kicker.de
SCP erneut erfolgreich
Am drittletzten Spieltag der Regionalliga Süd werden wichtige Weichen in Sachen Abstieg gestellt. Am Freitagabend machte Pfullendorf mit einem Sieg beim 1. FC Kaiserslautern II einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt, die zweite Mannschaft von 1860 München konnte gegen den designierten Meister SV Wehen immerhin ein 2:2 erkämpfen.
Am Samstag muss noch Siegen in Aalen ran, Saarbrücken kämpft bei der zweiten Mannschaft des KSC ums Überleben. Auch Darmstadt hat die Hoffnung keineswegs aufgegeben und will am Sonntag beim VfB dreifach punkten.
Holebas hält "Löwen" im Rennen
Am Freitagabend konnte der SC Pfullendorf einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Nach dem Heimdreier gegen den KSC II gewann das Team von Trainer Michael Feichtenbeiner erwartungsgemäß beim abgeschlagenen designierten Absteiger Kaiserslautern II mit 3:0. Gaebler brachte sein Team mit einem Eigentor in der 38. Minute auf die Verliererstraße, Heidinger machte in der 54. Minute für den SCP alles klar. Den Schlusspunkt setzte Lucic (80.).
Die Pfullendorfer profitierten gleichzeitig davon, dass Konkurrent 1860 München II nach dem 0:1 bei den Stuttgarter Kickers im Heimspiel gegen den voraussichtlichen Ligameister SV Wehen nicht über ein 2:2 hinauskam. Pfullendorf hat damit nun vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.
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*Mona*
 Alter: 23 Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 179 Wohnort: Pfullendorf
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Verfasst am: 19.05.2007, 09:51 Titel: |
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Man war das ein geniales SPiel!!! So super!!!
Gut, gegen eine Manschaft zu gewinnen, die noch kein Spiel diese saison gewonnen hat, zu gewinnen ist nicht so schwer, trotzdem wars eine klasse Leistun
Jetzt noch n Heimsieg gegen die Sutties, und dann ist alles Perfekt  |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 19.05.2007, 10:26 Titel: |
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Spielbericht
Quelle: www.suedkurier.de
Wichtiger Auswärtssieg
Fußball Regionalliga Süd
1. FC Kaiserslautern II - SC Pfullendorf 0:3 (0:1)
Der SC Pfullendorf hat sein Auswärtsspiel bei der sieglosen Reserve des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern gestern Abend mit 3:0 (1:0) gewonnen. In einer an Höhepunkten armen ersten Hälfte kamen die Pfullendorfer nach elf Minuten zum ersten Mal gefährlich vor das Tor von FCK-Keeper Luis Robles, doch Neno Rogosic scheiterte am Schlussmann. Nur eine Minute später konnte auch Eric Agyemang den guten Torhüter des Tabellenletzten nicht überwinden. Nach 38 Minuten fiel dann aber doch die Führung für den SC Pfullendorf: FCK-Abwehrspieler Andreas Gaebler fälschte einen 20-Meter-Schuss von Ralf Zimmermann unhaltbar ins eigene Netz ab. Die Offensive des 1. FC Kaiserslautern blieb alles schuldig. Nicht einmal wurde es vor dem Pfullendorfer Tor gefährlich.
Wenige Minuten nach dem Seitenwechsel dann das 2:0 - Johannes Flum eroberte den Ball im Mittelfeld, ließ zwei Gegenspieler stehen und passte präzise auf Sebastian Heidinger. Der legte das Leder am Torhüter vorbei zum 2:0 ins Netz. Den Endstand besorgte zehn Minuten vor dem Abpfiff Joker Ivica Lucic. Nach einer Heidinger-Flanke guckte er den Keeper aus und lupfte den Ball per Kopf zum 3:0 ins Tor. Der wichtige Sieg gegen einen hilflosen FCK hätte für Pfullendorf leicht höher ausfallen können.
SC Pfullendorf: Hermanutz - Busch, Lerandy, Rapp, Zimmermann - Flum (83. Hagg), Konrad, Leandro, Heidinger - Rogosic (63. Lucic), Agyemang (80. Gerster)
Tore: 0:1 (38./ET) Gaebler, 0:2 (54.) Heidinger, 0:3 (80.) Lucic.
Schiedsrichter: Kampka (Plüderhausen).
Zuschauer: 250. |
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Holidayman Moderator


Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 386 Wohnort: D'esch
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Verfasst am: 20.05.2007, 11:47 Titel: |
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Wieder einmal ein paar Statistiken zum Spiel in Kaiserslautern:
• Der Sportclub kommt zum dritten Sieg in Folge.
• Gleichzeitig fährt der seinen zweiten Auswärtssieg hintereinander ein. Dies gelang zuletzt am 6. Mai 2006, als 1860 II (1:0) und der KSC II (4:0) hintereinander besiegt wurden.
• Kaiserslautern II bleibt auch im 32. Saisonspiel ohne Sieg und kassiert seine neunte Niederlage in Serie.
• Der SCP bleibt auch im vierten Duell bei den „roten Teufelchen“ ungeschlagen. Bisher gab es zwei 1:1-Unentschieden (2002/03 und 2003/04) und einen 1:0-Sieg (2005/06).
• Mit seinem siebten Auswärtssieg in dieser Spielzeit egalisiert der SCP seinen Regionalliga-Vereinsrekord aus der Saison 1999/2000, in der es auch sieben Erfolge auf des Gegners Platz zu bewundern gab.
• Der Sieg in Kaiserslautern ist der erste SCP-Auswärtssieg bei einer „Amateur“-Mannschaft in der laufenden Saison. Zuletzt gewann der Sportclub am 6. Mai 2006 mit 4:0 beim „kleinen KSC“. |
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Holidayman Moderator


Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 386 Wohnort: D'esch
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Verfasst am: 20.05.2007, 11:51 Titel: |
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Und noch zwei Tabellen:
Rückrundentabelle:
1. SV Wehen 15 9 5 1 21 : 8 13 32
2. TSG Hoffenheim 15 9 4 2 30 : 12 18 31
3. SV Elversberg 15 8 3 4 25 : 19 6 27
4. SC Pfullendorf 15 7 4 4 23 : 16 7 25
5. FC Ingolstadt 04 15 6 6 3 15 : 16 -1 24
Tabelle des Jahres 2007:
1. TSG Hoffenheim 12 8 2 2 24 : 8 16 26
2. SV Wehen 12 7 4 1 15 : 5 10 25
3. KSV Hessen Kassel 12 7 1 4 16 : 14 2 22
4. FC Ingolstadt 04 12 5 6 1 14 : 8 6 21
5. SV Elversberg 12 6 3 3 19 : 14 5 21
6. SC Pfullendorf 12 6 3 3 16 : 11 5 21 |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 21.05.2007, 08:34 Titel: |
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Spielbericht
Quelle: www.suedkurier.de
von Jürgen Witt
Ein lohnender Trip in die Pfalz
Drei Siege aus vier ungeschlagenen Spielen zuletzt, dazu beeindruckende Leistungen gezeigt - der SC Pfullendorf hat nach seinem 3:0-Sieg in Kaiserslautern den existenziellen Parcours in der Fußball-Regionalliga fast gemeistert. Aber: "Der Klassenerhalt ist nicht ganz in trockenen Tüchern", sieht Trainer Michael Feichtenbeiner die letzte Mission als noch nicht erfüllt an.
Pfullendorfs Coach hatte auf dem Weg in die Pfalz sein Team auf einigen Positionen gegenüber dem Karlsruher Spiel verändert: Marcel Busch ersetzte Matthias Kiefer auf der rechten Abwehrseite, Johannes Flum rückte ins rechte Mittelfeld und Neno Rogosic kam anstelle von Fabian Gerster ins Team, bildete mit Eric Agyemang die mit 18 Treffern bestmögliche Angriffsformation. "Wir hatten in der Vorbereitung erfahren, dass Kaiserslautern verletzungsbedingt große Probleme in der Innenverteidigung hat. Da wollten wir mit zwei zentralen Stürmern gleich viel Druck machen!"
Die Rechnung ging auf. Auch wenn es bis zum Führungstor 38 Minuten lang ein hartes Stück Arbeit war, ehe der mit einem Profivertrag ausgestattete Andreas Gaebler in ungelernter Position einen strammen Schuss von Ralf Zimmermann ins eigene Netz abfälschte. Klar, habe bei den Pfullendorfern eine gewisse innere Anspannung mitgespielt, im Wissen, bei einem seit 32 Spielen sieglosen Gegner, der auf einige seiner hochtalentierten A-Jugendliche setzte, sich ja nicht als erster Punktelieferant blamieren zu dürfen.
Aber man hatte den Gegner von Beginn an im Griff und dieser bis zum dritten Pfullendorfer Tor keine einzige glasklare Möglichkeit. Den zweiten Treffer, den Sebastian Heidinger nach großartigem Pass von Flum besorgte, fand auch Feichtenbeiner als extrem beruhigend fürs strapazierte Nervenkostüm. Das 3:0 fiel dann durch Ivica Lucic, der in seiner optimalen Jokerrolle sofort auf Betriebstemperatur kam, erneut ein Klassespiel ablieferte. Schon den finalen Pass von Leandro wertete der Coach als Geniestreich, den der "Ivi" per Kopf über den Lauterer Keeper hinweg ins Netz lupfte.
"So stelle ich mir Fußball vor: Hinten diszipliniert gut stehend und vorne mit dem nötigen Selbstvertrauen ausgestattet", freute sich Feichtenbeiner über die 43 Punkte, mit denen man sich von den Abstiegsplätzen auf den neunten Rang absetzte. Mit etwas sorgenvoller Miene hatte er gleichzeitig zu den von 7000 Fans unterstützten kleinen "Münchner Löwen" geschielt, weil er wusste, dass die Wehener während der Woche auf Mallorca ihren Meistertitel gefeiert hatten. Glücklicherweise ließen die Hessen nach ihrer 2:0-Führung nur noch den Ausgleich zu, so dass sich der Pfullendorfer Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang auf fünf Zähler erhöhte.
Jetzt müsse man nicht mehr auf andere schauen, sagt Feichtenbeiner, der bei der "großartigen Ausgangssituation" genügend Gründe für die Fans aus der Region sieht, dem SCP am nächsten Samstag, 14 Uhr, in großer Anzahl gegen die Zweitvertretung des frisch gebackenen deutschen Meisters VfB Stuttgart die Daumen zu drücken.
Denn die Elf stünde wesentlich besser da, als man es von ihr erwarten durfte. 21 Punkte in der Rückserie seien beileibe kein Selbstverständnis. "Da hat sich wieder einmal ausgezahlt, dass die Mannschaft jahrelange Erfahrung im Abstiegskampf gesammelt hat." Denn vom pekuniären Wert sei der SC Pfullendorf meilenweit von einem hinter ihm liegenden SSV Reutlingen, SV Darmstadt 98 oder 1. FC Saarbrücken entfernt. Lediglich die abgestiegenen Pirmasenser und Lauterer seien mit einem noch schmäleren Budget ausgestattet, benennt der Fußball-Lehrer die nackten Fakten.
Jetzt müsse man schauen, dass die Mannschaft im Kern zusammenbleibt und sich punktuell mit einem bis zwei guten Spielern verstärken. Mehr dürfte aus wirtschaftlichen Gründen kaum möglich sein. Zudem weist Feichtenbeiner auf die enorme Weiterentwicklung junger Kräfte wie Gerster und Flum hin, die spielerische Akzente zu setzen vermögen. Sein Fazit: "Es macht mir sehr viel Spaß, mit dieser Mannschaft zusammenzuarbeiten!"
Und wie schaut's mit seiner Weiterbeschäftigung aus? "Es muss von allen Beteiligten gewollt sein, ob es Sinn macht. Man muss über alles reden", schränkt Michael Feichtenbeiner ein. Trotz seiner Kritikfähigkeit hätten ihn die verbalen Nadelstiche aus dem Umfeld, die sich speziell in der Vorrunde in ungewohnter Deutlichkeit und Schärfe gegen seine Person erhoben, schon sehr überrascht. Insbesondere der mit viel Pech verbundene schwache Heimstart war Wasser auf die Mühlen jener Kritiker. Dass dieses kleine SCP-Sportboot jedoch nicht mehr im Bermuda-Dreieck Oberliga zu havarieren droht, sondern wenige Meter vor dem Zielhafen Regionalligaverbleib ankert, dürfe ihn mit genauso viel Stolz erfüllen wie Ralf Rangnick der Aufstieg mit Hoffenheim. |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 21.05.2007, 08:42 Titel: |
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Spielbericht
Quelle: www.szon.de
SC Pfullendorf wittert Morgenluft
Der SC Pfullendorf hat mit dem 3:0-Sieg bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern den größten Sprung nach vorn unter den Abstiegskandidaten geschafft. Zweifellos ist er der Sieger des drittletzten Spieltages und rangiert nun auf Tabellenplatz neun.
Einen auch in der Höhe verdienten 3:0-Sieg hat der SCP am Freitagabend auf dem Kaiserslauterer Betzenberg erreicht. Die Feichtenbeiner-Truppe konnte beim immer noch sieglosen Tabellenletzten vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugen. "Wir hatten aber schon im ersten Durchgang Möglichkeiten, die Begegnung zu entscheiden", sagte der Pfullendorfer Coach und wies auf einen guten Beginn hin.
Zwei Änderungen nahm der Coach gegenüber der letzten Heimpartie gegen den Karlsruher SC II vor. Für die auf die Bank platzierten Matthias Kiefer und Fabian Gerster kamen der von seinem Innenband-Teilabriss genesene Neno Rogosic sowie der zuletzt eingewechselte Marcel Busch in die Startformation. Alois Schwartz, leidgeprüfter Coach der Gastgeber, ersetzte nach dem 0:4 in Darmstadt gleich fünf Spieler. Für Andreas Clauß, Diego Deho, Christian Henel, Robin Lenk, Ajdin Ceric (alle Bank) und den gesperrten Khalid Benichou kamen Luis Robles, Andreas Gaebler, Christoph Werner, René Ochs, Timur Özgöz und Michael Lehmann.
Pfullendorf begann verbissen, aber zunächst ohne große Linie, erarbeitete sich mit zunehmender Spieldauer aber immer mehr Spielanteile und rückte so dem Lauterer Tor (bislang 58 Gegentreffer) immer näher.
Rogosics Kopfball nach Flanke von Leandro Grech konnte Robles noch abwehren (10.). Der US-Amerikaner war auch in der 15. Minute zur Stelle, als Eric Agyemang kurz vor der Ziellinie auftauchte. Ein Heidinger-Freistoß rauschte kurz danach am Lauterer Tor vorbei. Lerandy verpasste nach Leandro-Freistoß knapp (19.), und auch Johannes Flum konnte die Führung nicht erzielen, nachdem Heidinger vorgelegt hatte. Der ausgemusterte René Ochs war nach 25 Minuten der erste Spieler der Gastgeber, der mit einem zaghaften Versuch vor dem Tor von Ralf Hermanutz auftauchte. Doch die Pfullendorfer Führung war nur eine Frage der Zeit. Nach 33 Minuten war es dann so weit, die 17 mitgereisten Gäste-Fans konnten endlich aufjubeln. Ralf Zimmermanns 20-Meter-Schuss wurde von Andreas Gaebler unhaltbar für Robles abgefälscht, der längst überfällige Gäste-Vorsprung war perfekt.
Nach 53 Minuten war es Sebastian Heidinger, der mit einem Schuss von links ins lange Eck die Vorentscheidung herbeiführte (51.). Der SCP drückte weiter, musste lediglich bei einem Gaebler-Freistoß (63.) ein wenig zittern. Nach 80 Minuten war es der eingewechselte Ivica Lucic, der erneut überzeugte. Nach Heidingers Flanke köpfte er zur endgültigen Entscheidung ins Tor. "Wir wussten, dass wir einen großen Schritt machen konnten", wies Feichtenbeiner nach der Begegnung auf die enorme Bedeutung des dritten Sieges in Folge hin, der durch die übrigen Ergebnisse sogar noch aufgewertet wurde, da alle unmittelbar Betroffenen Remis spielten. Der SCP sprang somit schon am Freitag auf Platz neun, von dem er auch durch die übrigen Resultate nicht verdrängt wurde. Die Rückkehr von Neno Rogosic und die Einwechslung von Ivica Lucic machten sich vor allem im zweiten Durchgang positiv bemerkbar. "Die Erwartungshaltung war hoch, Spiele beim Letzten sind immer schwierig. Wir haben aber angesichts der Tatsache, dass wir uns im Abstiegskampf befinden, in der zweiten Halbzeit gute Aktionen gehabt", sagte Feichtenbeiner und war sichtlich zufrieden. |
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