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Tipprunde und Spielberichte Saarbrücken - SC Pfullendorf

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Raffel
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Alter: 38
Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1680

BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 02:34    Titel: Antworten mit Zitat

Vorbericht zum Spiel
Quelle: Schwäbische Zeitung Online





"Eisen-Rogo" spielt trotz Zehenbruch




Das letzte Spiel des Jahres bestreitet der SC Pfullendorf heute beim 1. FC Saarbrücken. Nur ein Sieg könnte verhindern, dass der SCP auf einem Abstiegsplatz überwintern muss. Doch Trainer Michael Feichtenbeiner fehlt ein kompletter Mannschaftsteil.

Noch nie in dieser Saison war die personelle Ausgangslage für Pfullendorf so angespannt wie heute: Nicht genug damit, dass Abwehrchef Marcel Rapp weiterhin wegen eines komplizierten Zehenbruchs ausfällt und mit den beiden Gesperrten Patrick Hagg (10. Gelbe Karte in München) sowie Ralf Zimmermann (Gelb-Rote Karte in München) die gesamte linke Außenbahn des SCP heute im Ludwigspark nur auf der Tribüne sitzt - nun hat sich die Zehenverletzung von Stürmer Neno Rogosic beim 0:1 in München am vergangenen Sonntag auch noch als Bruch herausgestellt. Der Routinier, der in den letzten Wochen wieder an alte Höchstform anknüpfen konnte, will aber laut Feichtenbeiner trotzdem spielen: "Die Ärzte haben ihm gesagt, dass er spielen kann, wenn er in den Schuh passt." Und noch ein erfahrener Spieler muss die Zähne zusammenbeißen: Auch Helgi Kolvidsson konnte wegen seiner Rückenprobleme nur einmal in dieser Woche trainieren. Feichtenbeiner:"Beide werden wahrscheinlich auflaufen, sind aber nicht fit."

Dafür haben heute Spieler des Pfullendorfer Verbandsliga-F-Teams Hochkonjunktur: Als Ersatz für Ersatztorhüter Schürenberg (Fingerbruch) setzt sich Nachwuchsmann Sebastian Willibald auf die Bank, mit Wolfgang Narr fährt ein viel versprechender junger Abwehrspieler mit ins Saarland und Silvio Battaglia darf sich Hoffnungen auf seinen ersten Regionalliga-Kurzeinsatz im Sturm machen. "Auch wenn es personell natürlich nicht so gut aussieht, wollen wir in Saarbrücken einen Punkt holen, vielleicht sogar mehr", bleibt Feichtenbeiner trotz aller Widrigkeiten optimistisch. Der Gedanke, bis im März auf einem Abstiegsplatz zu stehen, schmeckt dem Coach gar nicht. "Wir stehen jetzt wieder da unten drin, weil letzte Woche alle Ergebnisse gegen uns ausfielen. Wie immer wollen wir aber auch so schnell wie möglich zurück auf die Nichtabstiegsplätze."

Bald gibt's "Zeugnisse"

Obwohl der Regionalliga-Terminkalender offiziell den heutigen Samstag als letzten Arbeitstag 2006 vorsieht, beginnt derWinterurlaub für die Pfullendorfer Spieler erst am Mittwoch. Denn Feichtenbeiner will sich zu Wochenbeginn nochmal in Ruhe jeden Spieler zur abschließenden Einzelkritik vornehmen.

Mit einem Sieg in Saarbrücken würde das "Zwischenzeugnis"der SCP-Kicker sicherlich um einiges besser ausfallen als auf einem Abstiegsplatz...

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derwodaso



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Alter: 22
Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 130
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich tippe, trotz der vielen Ausfälle (ich muss bei den zwei gesperrten Spielern immer noch mit dem Kopf schütteln) auf einen 2-1 Auswärtssieg für Pfullendorf.
Wenn der SCP hinten so steht wie gg. Bayern (und ich denke das ist heute auch trotz der Ausfälle möglich) und vorne um 100% besser spielt, wird es schon zum Sieg reichen.

Bin ja mal gespannt...

_________________
"Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat bis zum 0-1 auch ganz gut geklappt"
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Bundy



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Alter: 43
Anmeldungsdatum: 01.08.2006
Beiträge: 40
Wohnort: Heiligenberg / Baden

BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Schade, nur ein 2:2. Somit überwintern wir auf einem Abstiegsplatz.

Was etwas hoffnungsvoll stimmt ist, dass ein zwei-Tore Rückstand aufgeholt wurde.
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Raffel
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Alter: 38
Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1680

BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mir das Spiel eben im Fernsehen angesehen (SWR Fernsehen SR).

Mann, Mann, Mann.

Dusel ohne Ende. Was ich da gesehen habe, hat mir überhaupt nicht gefallen.
Beide Tore durch krasse Abwehrfehler (Kiefer) zustande gekommen, dann
noch Glück gehabt das Hermanutz nicht die Rote Karte sieht.
Kann nur besser werden.


Aber egal, 1 Punkt geholt.

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Zuletzt bearbeitet von Raffel am 09.12.2006, 20:05, insgesamt einmal bearbeitet
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Raffel
Administrator


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Alter: 38
Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1680

BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ein erster Spielbericht
Quelle: Homepage 1.FC Saarbrücken





Punktgeschenk an Pfullendorf




Mit einem Sieg gegen den SC Pfullendorf wollte sich der 1. FC Saarbrücken am Samstagnachmittag in die Winterpause verabschieden. Das wäre auch kein Problem gewesen, hätte man die sicher geglaubte 2:0-Führung nicht fahrlässig verspielt. In der 18. Minute gingen die Blau-Schwarzen durch einen von Mustapha Hadji verwandelten Foulelfmeter in Führung. Jonathan Jäger erhöhte in der 59. Spielminute auf 2:0. Aus wenigen Möglichkeiten machten die Pfullendorfer jedoch in der letzten Viertelstunde zwei Treffer, was ihnen am Ende reichte, um doch noch einen Punkt aus dem Ludwigspark zu entführen.

Zunächst sah es alles andere als schlecht aus für den 1. FC Saarbrücken. Die Mannschaft von Didier Philippe zeigte, dass sie schaffen wollte, was ihr Trainer einen Tag zuvor gefordert hatte - den vierten Heimsieg in Folge. In der 17. Minute nahm das Spiel eine überraschende Wende: Saarbrückens Keeper Peter Eich verletzte sich und musste raus. Für ihn kam U20-Nationalspieler Marc Birkenbach ins Spiel. Kurz später dann der Führungstreffer für den FCS: Jonathan Jäger ist alleine vorm Tor, wird gefoult, Schiedsrichter Michael Karle entscheidet auf Elfmeter, Mustapha Hadji verwandelt sicher (18.). Es folgten weitere Chancen für den 1. FC Saarbrücken, jedoch konnte erst in der 59. Spielminute Jonathan Jäger zum 2:0 treffen. Die Pfullendorfer, die dem FCS bis dahin kaum gefährlich werden konnten, versuchten nun, das Spiel doch noch zu kippen - und das mit Erfolg: In der 76. Minute des Spiels erzielte Nino Rogosic mit dem Kopf den 1:2-Anschlusstreffer, und Marco Konrad konnte in der 83. Minute noch den Ausgleich herstellen.

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Simontiho



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Alter: 29
Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 23:15    Titel: Verdient oder nicht? Antworten mit Zitat

Servus, ich war vor Ort und muss sagen gute erste 15 Minuten und dann haben wir unser Spiel so langsam auf Kreisklassenniveau runtergeschraubt. Um dann am Ende völlig abgeklärt den Ausgleich zu schaffen. In diesem Spiel war wirklich alles drin. Wir können stolz sein das wir noch einen Punkt mitgenommen haben. Laughing
Aber was nach dem Spiel abgelaufen ist war nicht Okay. Es gibt Fans und es gibt Idioten und die Fans waren wohl heute nicht da. Grüße nach Saarbrücken

MfG

Simon

Esgibt nur einen Patrick Hagg!
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Raffel
Administrator


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Alter: 38
Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1680

BeitragVerfasst am: 10.12.2006, 01:41    Titel: Antworten mit Zitat

Spielbericht
Quelle: Homepage Sportclub Pfullendorf





Mit Auswärtspunkt in die Winterpause




Fußball-Regionalliga Süd, 20. Spieltag:
1. FC Saarbrücken - SC Pfullendorf 2:2 (1:0)



Ein ersatzgeschwächter SC Pfullendorf entführte am Samstag nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch einen Zähler aus dem Ludwigspark, überwintert aber trotzdem auf einem Abstiegsplatz. Neno Rogosic (76.), der trotz Zehenbruch spielen konnte, und Marco Konrad (83.) trafen für die Gäste. Mustapha Hadji hatte einen durch Ralf Hermanutz verursachten Strafstoß zur Saarbrücker Führung verwandelt (21.), die Jonathan Jäger sogar noch auf 2:0 ausbauen konnte (59.). In der Tabelle überwintert der SC Pfullendorf nun auf dem viertletzten Tabellenplatz und ist immerhin nur drei Punkte von Platz elf entfernt.

1. FC Saarbrücken: Eich (29. Birkenbach) - Halet, Assoumani, Hornig, Laping (46. Genet) - Nehrbauer -Samb, Hadji, Haffner - Jäger, Diane (76. Humbert)

SC Pfullendorf: Hermanutz - Kiefer, Kolvidsson, Leandro, Deufel - M. Busch, Konrad, Zeh (68. Schumacher), Heidinger (89. F. Gerster) - Rogosic, Agyemang (76. Lucic)

Zuschauer: 2200
Tore: 1:0 Hadji (21. Foulelfmeter), 2:0 Jäger (59.), 2:1 Rogosic (76.), 2:2 Konrad (83.)

Schiedsrichter: Karle (Waiblingen)

Gelb: Assoumani - Hermanutz, Deufel, Agyemang

Ingo Stöldt

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Holidayman
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 386
Wohnort: D'esch

BeitragVerfasst am: 10.12.2006, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

FCS : Nur Remis gegen Pfullendorf
Zum Jahresabschluss ist der 1. FC Saarbrücken im Ludwigspark nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen Pfullendorf hinausgekommen. Obwohl das deutlich überlegene Team, gaben die Saarbrücker in der zweiten Halbzeit den Sieg unnötig aus der Hand.

(09.12.2006) Es war wie schon so oft in dieser verkorksten Regionalligasaison beim 1. FC Saarbrücken: Die Blau-Schwarzen sind das bessere Team, gefallen in Hälfte Eins mit ballsicherem Spiel und Tordrang - und in der zweiten Hälfte kippt dann all das wie ein Kartenhaus zusammen, was man sich in den ersten 45 Minuten erarbeitet hat.

Gut ins Spiel gestartet
Auch in der Partie gegen den SC Pfullendorf sahen die Hausherren lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Die Saarbrücker spielten gefällig und gefährlich nach vorne, hatten durch Taifour Diane und vor allem Jonathan Jäger immer wieder gefährliche Chancen.

Jäger war es dann auch, der das Tor zur verdienten Führung für Saarbrücken herausholte: Pfullendorfs Torhüter Ralf Hermanutz hatte den wohl besten Spieler auf dem Platz im Sechzehnmeterraum gefoult - eine klare Notbremse. Schiedsrichter Michael Karle (Waiblingen) zeigte zwar auf den Elfmeterpunkt, bedachte den Torhüter allerdings nur mit Gelb statt mit Rot. Auch rein logisch eine klare Fehlentscheidung. Sei's drum: Hadji verwandelte sicher zum 1:0. Gegen Ende der ersten Halbzeit ließen die Platzherren ihre Gäste dann wieder besser ins Spiel kommen und hatten Glück, dass Eric Agyemang in der 43. Minute den Ball nicht richtig traf.

Nach 2:0 nicht konsequent nachgelegt
Mit Beginn der zweiten Halbzeit nahmen die Malstatter dann wieder das Heft in die Hand. Als Jäger in der 60. Minute trocken und cool aus 18 Metern zum 2:0 traf, schien die Partie aus Sicht vieler der offiziell 2600 Saarbrücker Fans gelaufen. Doch die Spieler auf dem Platz fühlten sich wohl ein bisschen zu sicher: Auf einmal wurde nicht mehr mit der nötigen Konsequenz dagegengehalten, der Gegner regelrecht "aufgebaut". Folgerichtig erzielte Neno Rogosic mit einem schönen Kopfstoß aus 12 Metern den 2:1-Anschlusstreffer (76.).

Zu spät aufgewacht
Während die Männer vom Bodensee nun wieder Morgenluft schnupperten und alle Kräfte mobilisierten, wurden die Platzherren zusehends nervöser und mussten sieben Minuten vor Spielende durch Marco Konrad auch noch den Ausgleich hinnehmen. Erst jetzt rappelte sich der FCS noch einmal auf, hatte durch Jäger in der Schlussphase noch zwei weitere gute Chancen - allerdings ohne zählbaren Erfolg. Zwei wertvolle Punkte waren im Ludwigspark wieder einmal unnötig hergeschenkt worden.

Birkenbach guter Vertreter von Eich
Unklar war nach dem Spiel, wie schwer die Verletzung ist, die sich FCS-Keeper Peter Eich in der 17. Minute bei einer Parade zugezogen hatte. Nach Auskunft von Cheftrainer Didier Philippe handelt es sich möglicherweise um eine Muskelzerrung oder einen Faserriss. Vielleicht aber - so weit darf spekuliert werden - ist man ja beim FCS auch dabei, dem schon länger umstrittenen Torwart-Oldie Eich (43) einen würdigen Abgang zur Winterpause zu verschaffen. Der eingewechselte U20-Nationaltorwart Marc Birkenbach machte seine Sache über 73 Minuten jedenfalls gut.

Philippe: Winterpause nutzen
"Muss man wirklich immer ein drittes Tor schießen, wenn man 2:0 vorne liegt? Normalerweise reicht auch ein 2:0", sagte der sichtlich enttäuschte Didier Philippe in der Pressekonferenz nach dem Spiel, "aber dann muss man eben auch konsequent weiter spielen." Genau das aber habe sein Team eben nicht getan: "Heute waren wir nicht professionell genug, am Ende hat der Kampf gefehlt", so Philippe.

Dennoch stellte er sich zum Abschluss des Jahres 2006 vor seine Mannschaft: "Dass die Mannschaft nach so einer Saison noch unsicher ist, ist klar, aber es sind alles gute Fußballer". Philippe verprach, die Winterpause dazu zu nutzen, seine Mannschaft "läuferisch und kämpferisch stärker" zu machen.

Ein Beitrag von P. Reitler

Quelle: http://www.sr-online.de/sport/52/522137.html


Aus meiner Sicht war das ein Unentschieden aus dem Nichts.
Wenn man sieht, das Saarbrücken bei zwei Großchancen nur noch den FUß hinhalten musste, den Ball aber jeweils am leeren Tor vorbeischoss und bei drei Glanztaten von "Utz" hätte das auch wesentlich schlechter für uns ausgehen können.

Kleine Statistik am Rande:

• Neno Rogosic erzielt in seinem 50. Regionalliga-Einsatz für den SCP seinen zwölften Treffer
• Der SCP wartet seit vier Auswärtsspielen auf einen Sieg
• Im sechsten Regionalliga-Duell zwischen beiden Klubs endet das Spiel zum dritten Mal mit einem 2:2-Unentschieden.
• Der Sportclub kommt zu seinem ersten Unentschieden bei einem Auswärtsspiel seit dem 5. April 2006 (0:0 bei Bayern II); das letzte 2:2 auf fremdem Platz gab es am 4. November 2000 (2:2 in Erfurt)
• Der SCP ist seit dem 15. August 2003 (1:2-Niederlage in Elversberg) in Auswärtsspielen im Saarland unge-schlagen, bei einem Sieg und nun drei Unentschieden.
• Saarbrücken seit zehn Heimspielen ungeschlagen
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koelli
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Alter: 41
Anmeldungsdatum: 30.07.2006
Beiträge: 969
Wohnort: Pfullendorf

BeitragVerfasst am: 10.12.2006, 12:33    Titel: Re: Verdient oder nicht? Antworten mit Zitat

Patrick Hagg hat Folgendes geschrieben:

Aber was nach dem Spiel abgelaufen ist war nicht Okay. Es gibt Fans und es gibt Idioten und die Fans waren wohl heute nicht da.


Das können ja nur Die Saarbrücker Fans gewesen sein und nicht wir. Von unserer Seite war alles friedlich.

Gruß koelli

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DarkDragon90
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BeitragVerfasst am: 10.12.2006, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

@Patrick Hagg
was soll den gewesen sein???
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Simontiho



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BeitragVerfasst am: 10.12.2006, 14:22    Titel: Natürlich Saarbrücker Fans Antworten mit Zitat

Servus,
natürlich waren das Saarbrücker Fans oder sagen wir mal Möchtegern Fans. Ich mach ne Wette das 99,9% von den nicht mal weiss wohl Pfullendorf liegt.
Auf jeden Fall waren wir bei der Abfahrt nur noch zu Zweit unterwegs und mussten uns als Abschaum der Nation, Arschlöcher, Wichser, usw. beschimpfen lassen. Das heißt man fuhr bewusst nah an unser Auto damit man sein ganzen geistigen Schwachsinn loswerden konnte. Dies machte uns natürlich auch aggressiv und Gott sei dank brachte Olli uns aus dieser Situation sonst hätten wir wahrscheinlich als erste zugeschlagen, denn ich vermute die Typen waren sowieso gewaltbereit. Wobei das wahrscheinlich der größte Fehler unseres Lebens gewesen wäre (Verhältnis 1:10). Ich kann mit ein paar Beschimpfungen die ich an den Kopf bekomme leben aber permanent von allen Seiten minutenlang beschimpft und bedroht zu werden macht wenig Spaß.

MfG

Simon

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koelli
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Alter: 41
Anmeldungsdatum: 30.07.2006
Beiträge: 969
Wohnort: Pfullendorf

BeitragVerfasst am: 10.12.2006, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Da kann ich Dir nur beipflichten. Glaube ich wäre auch ein wenig ausgeflippt wenn die mich angemacht hätten. Allerdings muß ich sagen das ich den Einsatz der Polizei und das Ordnungspersonal in Saarbrücken vorbildlich fand. Das gut 20 Fans aus Pfullendorf von 15-20 Polizisten zu ihren Bussen geleitet wurden war schon klasse und auch das die Ordner uns noch zum Mannschaftsbus nach dem Spiel gelassen haben fand ich auch lobenswert.

Gruß koelli

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Raffel
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Alter: 38
Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1680

BeitragVerfasst am: 11.12.2006, 02:00    Titel: Antworten mit Zitat

Spielbericht
Quelle: Schwäbische Zeitung Online





Konrad macht's mit Köpfchen




Mit einem 2:2-Unentschieden hat sich der SC Pfullendorf am Samstagnachmittag beim Zweitliga-Absteiger 1. FC Saarbrücken in die Winterpause verabschiedet. Dabei sah es 75 Minuten lang nach einer SCP-Niederlage aus. Doch dann stellten Rogosic und Konrad noch den verdienten Ausgleich her.

Die Saarländer traten getreu der Devise "Angriff ist die beste Verteidigung" mit zwei Spitzen und drei offensiv ausgerichteten Mittelfeldakteuren an. SCP-Coach Michael Feichtenbeiner musste außer Abwehrchef Rapp (Zehenbruch) die gesperrten Hagg und Zimmermann ersetzen. Für sie liefen Busch und Heidinger wieder auf. Bei den Saarbrückern fehlten der in Darmstadt schwache Routinier Marco Gebhardt (Bank) sowie der am Meniskus verletzte Ex-Aalener Jonathan Zydko, die durch Taifour Diane sowie Clement Halet ersetzt wurden. Zudem mussten die Saarländer auf ihren gesperrten Torjäger Mahir Saglik verzichten.

Zwar hatten die Gastgeber die ersten Chancen, doch auch Mark Zeh (8.) und Eric Agyemang (14.) tauchten in der Startphase gefährlich nahe am Tor des mittlerweile 43-jährigen Peter Eich auf. Dieser musste bereits nach 17 Minuten ausgetauscht werden, als er vor dem heranstürmenden Ghanaer klärte. "Ich habe mir bei einem Abschlag zuvor eine Zerrung zugezogen und merkte, dass es nicht mehr weiter ging", gab der Ex-Waldhöfer als Grund für seine Auswechslung an. Für ihn musste Marc Birkenbach zwischen die Pfosten, der am Mittwoch mit der U-20-Nationalmannschaft in Pistoia gegen Italien im Einsatz war.

Vier Minuten später brannte es lichterloh im Pfullendorfer Strafraum: Matthias Kiefer verschätzte sich bei einem hohen Ball und Ralf Hermanutz musste sich gegenüber Jonathan Jäger unfairer Mittel bedienen - Elfmeter! Ein Fall für den Marokkaner Mustapha Hadji: Der zweifache WM-Teilnehmer verwandelte sicher (21.). Saarbrücken war bemüht, das Ergebnis noch vor der Pause weiter auszubauen, wohl wissend, dass es bei ähnlichen Spielständen zuletzt mehrfach sofortige Gegentore gab. Doch Ralf Hermanutz hielt seinen Kasten trotz mehrerer Möglichkeiten für Jonathan Jäger sauber. Die Gäste hatten den Ausgleich vor der Pause dann noch selbst zweimal auf dem Fuß, so als Sebastian Heidinger, einmal von links (30.) und einmal von rechts (38.) in den Strafraum eindringend, jeweils in Birkenbach seinen Meister fand.

SCP nutzt Abwehrschwächen

Michael Feichtenbeiner machte seinen Männern in der Pause Mut, sah er doch anscheinend die Felle noch nicht völlig davon geschwommen. Doch der FCS tat den Südbadenern nicht den Gefallen, zurückzustecken, sondern wollte die frühe Entscheidung herbeiführen. In der 59. Minute schien es dann auch so weit: Taifour Diane brachte in seiner letzten Aktion Jonathan Jäger in Schussposition und die Kugel flitzte zum 2:0 ins Pfullendorfer Netz. Enttäuschung pur bei den sechs SCP-Anhängern im fast leeren Gäste-Block, doch das sollte sich schnell ändern: Die Abwehr der Saarländerzeigte nun zur Freude der Pfullendorfer alte Schwächen. Neno Rogosic, der trotz einer gebrochenen Zehe (!) auflief, war der Erste, der die Unachtsamkeiten in der Deckung der Gastgeber ausnutzte, als er einen Kopfball nach Vorlage von Leandro zum 1:2 nutzte (76.). Jetzt zahlte sich der von Feichtenbeiner angewiesene Mut doch noch aus. Denn die Saarländer, die sich nun anscheinend bereits im sicheren Besitz der drei Punkte wähnten, ließen fortan jegliche Ordnung vermissen. Rogosic nutzte dies zu einer Flanke, die der herausstürzende Marc Birkenbach verfehlte und Kapitän Marco Konrad bedankte sich mit dem verdienten Ausgleich.

Zwar überwintert der SC Pfullendorf nach diesem Remis auf einem Abstiegsplatz, hat aber die besser platzierten Vereine in Sichtweite, wenn es am 24. Februar 2007 im Heimspiel gegen Siegen auf die Saison-Zielgerade geht.




Stimmen zum Spiel

SC Pfullendorf Coach Michael Feichtenbeiner: Ich bin zufrieden mit dem Punkt und der Leistung. Wir hatten zwischendurch immer mal wieder unsere Chancen, auch vor dem 0:2-Rückstand. Aber die haben wir zunächst nicht genutzt. Es hat sich wieder gezeigt, dass ein 2:0 gefährlich ist, wenn man dann gleich das 2:1 bekommt. Wir konnten es dann noch zum Punktgewinn drehen. Vor dem Elfmeter muss der Abwehrspieler (Kiefer, Anmerkung von Raffel) klären, dann braucht Ralf Hermanutz nicht eingreifen, unabhängig ob das Foul vor oder hinter der Linie war. Wir gehen nun mit gestärkter Moral in die Rückrunde. Wir wissen, dass wir viel tun müssen, aber ich bin optimistisch, dass wir es wieder schaffen können.

Didier Philippe Trainer 1.FC Saarbrücken: Wir waren nach dem 2:0 nicht konsequent, ein Spiel dauert 90 Minuten, nicht nur 75. Pfullendorf ist kampfstark, wir hätten das 3:0 gebraucht. Wir müssen in der Vorbereitung daran arbeiten, dass wir 90 Minuten konzentriert durchhalten können. Die beiden Pfullendorfer Torschützen waren ja total frei, das darf nicht passieren.

SC Pfullendorf Abwehrspieler Christian Deufel: Der Punkt ist gut für uns, da lässt sich in der Vorbereitung drauf aufbauen.



Teams und Tore

1.FC Saarbrücken: Eich (ab 17. Bi) Halet, Assoumani, Hornig, Laping (ab 46. Genet) - Nehrbauer - Samb, Hadji, Haffner - Jäger, Diane (ab 76. Humbert),

SC Pfullendorf: Hermanutz - Leandro, Kiefer, Kolvidsson, Deufel - Busch, Konrad, Zeh (68. Schumacher), Heidinger (88. Gerster) - Agyemang (76. Lucic), Rogosic

Zuschauer: 2 600
Schiedsrichter: H. Karle (Waiblingen)
Tore: 1:0 Hadji (21., Foulelfmeter) 2:0 Jäger (59.), 2:1 Rogosic (76.), 2:2 Konrad (83.)
Beste Spieler: Hornig, Samb - Leandro, Rogosic, Heidinger

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Raffel
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Alter: 38
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BeitragVerfasst am: 11.12.2006, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Spielbericht
Quelle: Südkurier Online
von Thorsten Klein




2:2 - ein Sieg für die Moral




1. FC Saarbrücken - SC Pfullendorf 2:2 (1:0)

"Nicht jede Mannschaft kommt so in Saarbrücken wieder ins Spiel zurück", brachte es Marcel Busch auf den Punkt. Der Außenverteidiger des Fußball-Regionalligisten SC Pfullendorf ist sich sicher: "Der Punkt muss uns Selbstvertrauen geben."

Unglaublich, wie Pfullendorf am Samstag vor 2600 Zuschauern beim 1. FC Saarbrücken in der Schlussviertelstunde die Partie drehte. Unglaublich, wie die Mannschaft von Trainer Michael Feichtenbeiner aus einem 0:2 ein 2:2 machte - und das bei einem vermeintlichen Aufstiegskandidaten, bei dem Spieler wie der zweimalige WM-Teilnehmer Mustapha Hadji (Marokko) unter Vertrag stehen. Hadji ist als Afrikas Fußballer des Jahres 1998 übrigens Botschafter der WM 2010 in Südafrika. Er gilt in Saarbrücken aber auch als Indikator für die Leistung der ganzen Mannschaft. Läuft es bei ihm, läuft es beim FCS.

In der 21. Minute lief es bei ihm dann richtig gut: Da verwandelte er einen Foulelfmeter zum 1:0, nachdem Torwart Ralf Hermanutz gegen Jonathan Jäger die Notbremse gezogen hatte. In der zweiten Hälfte kam es noch besser für die Saarländer. Jäger traf in der 59. Minute zum 2:0 - und die Partie schien gelaufen.

"Die erste Halbzeit war zwar ordentlich, aber wir haben blöde Fehler gemacht", analysierte Matthias Kiefer. Der Pfullendorfer Innenverteidiger weiter: "In die zweite Halbzeit sind wir schlecht reingekommen. Aber durch unverständliche Dinge hat Saarbrücken aufgehört, Fußball zu spielen." So war es. Es lief nichts mehr bei Hadji zusammen, beim FCS damit auch nicht. Wenngleich die Gastgeber aus dem Saarland mehrmals die Chance auf das 3:0 hatten.

In der 76. Minute war es dann Neno Rogosic, der mit dem 1:2 wieder Hoffnung aufkeimen ließ. Pfullendorf stürmte, drückte mit aller Macht auf den Ausgleich - mit Erfolg. Kapitän Marco Konrad war es vorbehalten, in der 83. Minute den 2:2-Endstand herzustellen. Sieben gute Minuten haben Pfullendorf gereicht, einen Punkt aus dem Saarbrücker Ludwigsparkstadion zu entführen.

"Hadji ist ja kein Unbekannter und Jäger ein guter Stürmer", sagte Marcel Busch, "wir haben ein bisschen gebraucht, bis wir uns auf sie eingestellt hatten." Sein Trainer wusste, dass ein 2:0 im Fußball ein "gefährliches Ergebnis" ist. Feichtenbeiner weiter: "Nach dem 1:2 ist der Glaube zurückgekehrt, dass wir den angestrebten Punkt holen können."

Leandro Grech hatte unmittelbar nach dem Anschlusstreffer schon das 2:2 auf dem Fuß. "Unser Glück war, dass Saarbrücken seine Möglichkeiten nicht genutzt hat", musste Feichtenbeiner eingestehen, "wir hatten einige brenzlige Situationen zu überstehen. Der Gegner hatte viel zu viele Chancen." Der SCP-Trainer hat Recht, wenn er sagt: "Nach 70 Minuten hatte es nicht danach ausgesehen, dass wir hier etwas mitnehmen."

Der Punkt treibt Pfullendorf zwar nicht ans rettende Ufer, ist aber ungemein wichtig für die Moral der Truppe, die mit einem positiven Gefühl in die Winterpause geht. "Der Punkt ist gut für unser Selbstvertrauen", sagte Christian Deufel. Matthias Kiefer ergänzte: "Der Punkt ist ganz wichtig, er könnte am Ende Gold wert sein." Zwar wird der SCP an Weihnachten noch auf einem Abstiegsplatz stehen, "aber das wussten wir", erklärte Feichtenbeiner. Der Trainer weiter: "Der Abstiegsplatz schockt uns nicht. Der Punkt hilft uns, mit mehr Moral in die Vorbereitung zu gehen. Ich bin überzeugt, dass wir den Klassenverbleib schaffen werden."

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