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Tipprunde und Spielberichte SSV Reutlingen - SC Pfullendorf
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 03.03.2007, 09:20 Titel: |
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Vorbericht zum Heutigen Spiel gegen den SSV Reutlingen
von Jürgen Witt
Quelle: Südkurier
Wie Goldsucher auf der Kohlenhalde...
Die Distanz zu den Nichtabstiegsplätzen hat sich auf zwei Punkte verringert, doch der SC Pfullendorf tritt in diesem dramatischen Abstiegskampf weiter auf der Stelle. Und zu befürchten ist, dass auch das brisante Nachbarschaftsduell beim defensivstarken SSV Reutlingen am seidenen Faden hängt.
Fußball-Regionalliga:
SSV Reutlingen - SC Pfullendorf
Samstag, 03.03.2007, 14.30 Uhr, Stadion an der Kreuzeiche
Pfullendorfs Fußball-Lehrer Michael Feichtenbeiner weiß um die Stärke des auf dem fünften Rang rangierenden Aufsteigers. Schließlich sind die Reutlinger bekannt dafür, dass sie mit ihrer taktisch disziplinierten Einstellung der Defensive ein Höchstmaß an Stabilität verleihen, folglich den Kontrahenten nur wenige Chancen erlauben. Feichtenbeiner, von einer heftigen Erkältung erfasst, zieht deshalb einen ähnlichen Vorgang wie im Hinspiel bei der 0:2-Heimschlappe ins Kalkül, als sich beide Teams über weite Strecken neutralisierten: "Die Mannschaft, die den ersten Fehler macht, wird den Platz als Verlierer verlassen. Ich hoffe, dass wir den Spieß dieses Mal umdrehen können!" Dagegen will er auf die entwickelten Nehmerqualitäten seiner Elf in der Fremde setzen. Sie müsse eine hohe Kampfmoral, großen Einsatzwillen und viel Leidenschaft investieren, um den Schwaben Paroli bieten zu können, so der Coach. Allerdings waren Pfullendorfer Siege an der Kreuzeiche bislang so selten wie Gold-Nuggets auf einer Kohlenhalde
Dass die nötigen acht Zähler noch auf die Habenseite geschaufelt werden, um auch in der nächsten Saison Regionalliga zu spielen, davon gehen die Reutlinger Verantwortlichen aus. Für SSV-Coach Peter Starzmann sind die Planungen für das knüppelharte Qualifikationsjahr zur dritten Liga bereits voll im Gange. Er beabsichtigt, in nächster Zeit auch einige Schützlinge zu berücksichtigen, die bis dato nicht so häufig zum Zug gekommen waren. Erste Maßnahme ist der Torhütertausch: der in 195 Regionalligaspielen für Aalen, Saarbrücken und Regensburg erprobte Erol Sabanov wird heute anstelle von Marco Langner zwischen den Pfosten stehen. Der Ex-Pfullendorfer habe darauf leicht "angefressen" reagiert und darf auf die Tribüne, weil wegen der U-23-Regelung der junge Torwart auf der Bank sitzen muss. Im Sturm wird Starzmann wohl mit Christian Haas und Ewald Beskid zwei Spitzen aufbieten.
Zwar wäre den Reutlingern der SC Pfullendorf auch zukünftig ein lieber gesehener Gast als beispielsweise hochgerüstete Darmstädter. Dennoch würde dem SCP heute nichts geschenkt werden. "Da wird ganz schön die Post abgehen", prognostiziert der "Reutlinger Generalanzeiger" normal vorherrschende Rivalität.
Da seine Elf zuletzt eine ordentliche Vorstellung zeigte, dürfte sie viele Ähnlichkeiten mit der Anfangsformation gegen Siegen haben. Unklar blieb nur, wer im rechten Mittelfeld Marcel Busch ersetzt, der seine fünfte gelbe Karte abbrummt. Johannes Flum oder Sebastian Heidinger böten sich dafür an. Aber auch Fabian Gerster, der zuletzt einige gefährliche Standards heraufbeschwor, gilt als geeigneter Kandidat. Als nicht so schlimm erwies sich die Grippe von Mittelfeldmann Andreas Schumacher, der während der Woche wieder das Training aufnehmen konnte. Patrick Hagg, der seine Sprunggelenkverletzung konservativ behandeln ließ, wird möglicherweise in der nächsten Woche wieder einsteigen. Ein leises Murren ließ sich indes hinter den Kulissen zu vernehmen, nachdem die Winterverstärkung für den Offensivbereich, Rodrigo Martins, gegen Siegen unter den ersten 18 Spielern nicht berücksichtigt worden war.
Mitreisewillige SCP-Fans können den Bus benutzen, der am Samstag um 12 Uhr am Stadion abfährt. |
_________________ MEIN Onlineshop |
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Sportsfreund16746


Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 221 Wohnort: Siegen
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Verfasst am: 03.03.2007, 12:43 Titel: |
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Hallo aus Siegen,
Endlich kann ich mich nach dem 2 : 1 Sieg heute mal in Ruhe zurücklegen
und den Ergebnisse der Restlichen Spiele ausharren.
Noch mal wünsche Viel Glück und ein Gutes Spiel für Euch in Reutlingen.
Bis heute Abend!
Euer Sportsfreund aus Siegen.
Besonders Viel Glück für Raffel für die nächsten Stunden, Tage? |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 03.03.2007, 14:40 Titel: |
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Hier mal die Aufstellungen der Partie:
SC Pfullendorf
Tor: Ralf Hermanutz
Abwehr: Mark Lerandy
Abwehr: Ralf Zimmermann
Abwehr: Christian Deufel
Abwehr: Marcel Rapp
Abwehr: Marco Konrad
Mittelfeld: Fabian Gerster
Mittelfeld: Mark Zeh
Mittelfeld: Leandro Grech
Sturm: Neno Rogosic
Sturm: Eric Agyemang
SSV Reutlingen
Tor: Erol Sabanov
Abwehr: Michael Urban
Abwehr: Thomas Scheuring
Abwehr: Ilker Aybar
Mittelfeld: Markus Unger
Mittelfeld: Ünal Demirkiran
Mittelfeld: Sasa Janic
Mittelfeld: Manuel Waidmann
Mittelfeld: Andreas Rill
Sturm: Christian Haas
Sturm: Ewald Beskid |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 03.03.2007, 16:19 Titel: |
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Hier noch der LIVE-Ticker (aus Reutlinger Sicht) zum nachlesen:
1. min. Halbzeit beginnt:
Schiedsrichter Christian Leicher pfeifft die Partie an.
2. min. Der Wind lässt pünktlich zum Anpfiff nach
Die Sonne strahlt nun über das schöne Reutlinger Stadion 14:30
3. min. Erste Chance für unseren SSV:
Nach einer Flanke von links, köpft Beskid zu ungenau. Kein Problem für SCP-KeeperHermanutz.
6. min. Erneut Chance für Reutlingen:
Nach Ablage von Haas, verzieht Unger aus gut 11 Metern.
10. min. Wieder Beskid.
Pass von Rill in die Mitte zu Ewald Beskid, doch dieser bekommt den Ball nicht unter Kontrolle.
12. min. Erster Eckball für die Gäste.
Doch die SSV-Abwehr klärt.
13. min. Haas kommt im Strafraum zu Fall.
Nach Steilpass kann sich Haas im Zweikampf nicht durchsetzten und kommt zu Fall - aber kein Elfmeter.
16. min. Karte für SSV Reutlingen 05.
Michael Urban mit der Rückennummer 5 bekommt die gelbe Karte.
22. min. Erster Eckstoß für unseren SSV.
Sasa Janic bringt den Ball herein... aber kein Problem für Pfullendorfs-Keeper Hermanutz.
25. min. SSV dominiert das Spiel.
Nach guten 25 gespielten Minuten hat der SSV deutlich mehr vom Spiel. Doch Vorsicht für den Pfullendorfer Konter.
27. min. Rill verstolpert am Sechzehner.
Andi Rill fehlt der letzte Zug zum Tor, auch die darauffolgende Flanke kann der SSV nicht verwerten.
27. min. Karte für SC Pfullendorf.
Marcel Zeh mit der Rückennummer 8 bekommt die gelbe Karte.
29. min. Erste wirkliche Gefahr fürs Reutlinger Tor.
SCR-Goalgetter Eric Agyemang verzieht aber aus guten 16 Metern über das Gehäuse von Sabanov.
33. min. Rießen-Chance für Haas.
Nach Hereingabe von Beskid kann Haas den Ball mit dem Kopf nicht unter Kontrolle bringen - Schade.
36. min. Auch SCP mit großen Gelegenheit.
Im Gegenzug kommen die Gäste durch einen strammen Schuss von Grech aus etwa 16 Metern zu ihrer ersten Großchance. Das war knapp.
37. min. Die Gäste nun stärker.
Nach guter Anfangsphase der Reutlinger kommen die Linzgauer nun immer besser ins Spiel.
38. min. Karte für SC Pfullendorf.
Marcel Rapp mit der Rückennummer 5 bekommt die gelbe Karte.
43. min. Urban bringt Agyemang zu Fall.
doch der Elfmeter-Pfiff von Schiri Christian Leicher bleibt zurecht aus.
46. min. Aygemang verpasst.
Der Gäste-Stürmer rutscht nach Flanke aus und verpasst so den Ball.
Kurzes Halbzeitfazit:
Nach gutem Beginn unseres SSV und einigen guten Chancen verflachte die Partie zunehmend und die Linzgauer kamen mehr und mehr vors Reutlinger Tor, das von Erol Sabanov bisher sauber gehalten wird.
Die Mannschaften gehen nun in die Halbzeitpause.
2. Habzeit beginnt.
Der Schiedsrichter pfeifft die Partie wieder an.
46. min. Spielerwechsel beim SC Pfullendorf:
Für Marcel Zeh kommt Sebastian Heidinger ins Spiel.
50. min. Rill setzt sich durch.
Andi Rill kommt nach einer schönen Einzelleistung aus 16 Metern zum Schuss, doch er bringt nicht die nötige Kraft hinter den Schuss.
56. min. Ünal hat die Führung auf dem Fuß.
Rill passt in die Mitte zu Beskid, der weiter zu Demirkiran, doch sein Hammer aus 20 Metern geht knapp vorbei.
56. min. Karte für SC Pfullendorf.
Leandro Grech mit der Rückennummer 3 bekommt die gelbe Karte.
58. min. Glück für die Gäste.
Nach einem Zweikampf von Rill und dem Pfullendorfer Grech, begeht der Linzgauer eine klare Tätlichkeit, doch das Schiedsrichter-Gespann gibt Grech nur die gelbe Karte.
59. min. Karte für SC Pfullendorf.
Neno Rogosic mit der Rückennummer 23 bekommt die gelbe Karte.
62. min. Noch etwa eine gute halbe Stunde.
nun muss langsam etwas passieren, doch das Spiel wird zunehmend zerfahren. Viele Nicklichkeiten, unnötige Fouls und vermeidbare Fehlpässe.
64. min. Beskid-Schuss vorbei.
Flanke Janic, Haas-Ablage und ungenauer Schuss on Beskid nebens Tor.
65. min. Spielerwechsel beim SC Pfullendorf:
Für Eric Agyemang kommt Ivica Lucic ins Spiel.
70. min. Die offizielle Zuschauerzahl...:
... beträgt 2700.
70. min. Spielerwechsel beim SSV Reutlingen 05:
Für Ewald Beskid kommt Markus Schneider ins Spiel.
75. min. Kein Spielfluss:
Das Derby verflacht mehr und mehr, kaum Sehenswertes...
80. min. Karte für SC Pfullendorf.
Marco Konrad mit der Rückennummer 15 bekommt die gelbe Karte.
81. min. Schneider vertentelt.
Markus Schneider zu eigensinnig und sein Schuss wird noch beblockt.
84. min. Spielerwechsel beim SSV Reutlingen 05.
Für Andreas Rill kommt Steffen Kocholl ins Spiel.
87. min. Spielerwechsel beim SSV Reutlingen 05.
Für Ünal Demirkiran kommt Oliver Otto ins Spiel.
88. min. Oli Otto neu im Spiel.
Vielleicht bringt er noch den entscheidenen Schwung für die letzten Minuten.
90. min. Spielerwechsel beim SC Pfullendorf.
Für Leandro Grech kommt Johannes Flum ins Spiel.
90. min. Rießen-Tat von Erol
Quasi mit dem Schlusspfiff hält Keeper Erol Sabanov den Punkt für die 05er fest. Ein Fehler von Aybar nutzt Rogosic nicht. Er zieht genau, doch Sabanov hält Weltklasse.
ENDSTAND: 0:0
Quelle: Homepage SSV Reutlingen. |
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koelli Administrator

 Alter: 41 Anmeldungsdatum: 30.07.2006 Beiträge: 969 Wohnort: Pfullendorf
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Verfasst am: 03.03.2007, 19:42 Titel: |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 03.03.2007, 23:28 Titel: |
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Hier mal ein Spielbericht (aus Reutlinger Sicht).
Quelle: http://www.ssv-news.de/content/news/news.php?id=1266&PHPSESSID=756cf8ab9062b6840add88b3a2af2803
Sabanov hält Punkt fest!
Im zweiten Spiel des Jahres kam der SSV nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Kurz vor Schluss hatten die Reutlinger dabei sogar Glück nicht auf die Verliererstraße zu geraten, als Neno Rogosic alleine vor dem SSV-Tor an Erol Sabanov scheiterte.
Dabei hatte die Partie vor 2.700 Zuschauern im stürmischen Kreuzeiche-Stadion gut für den SSV begonnen. Bereits nach drei Minuten scheiterte Ewald Beskid mit einem Kopfball an Pfullendorfs Torhüter Ralf Hermanutz. Der SSV machte weiter Druck und hatte in Folge weitere gute Chancen. Die Beste vergab dabei Markus Unger, als er nach Vorarbeit von Christian Haas den Ball über das Tor der Linzgauer schoss. Pfullendorf hatte spielerisch dem SSV kaum etwas entgegen zu setzen und kam erst nach gut einer halben Stunde zu seiner ersten Chance durch Eric Agyemang. Sein Schuss ging aber weit über das Tor von Sabanov.
Der SC Pfullendorf fand nun auch etwas besser in die Partie und hatte nur zwei Minuten später eine weitere gute Möglichkeit nach einem Schuss von Neno Rogosic. Weitere nennenswerte Torraumzenen gab es in der ersten Halbzeit nicht und so schickte der kleinlich pfeifende Schiedsrichter Christian Leicher beide Mannschaften zur Halbzeit.
Zweite Halbzeit zerfahren
Die zweite Hälfte war etwas zerfahrerner aber dafür ausgeglichener. Pfullendorf hatte dann auch schon in der 46. Minute durch Agyemang die erste Chance, konnte aber mit seinem Schuss Sabanov nicht überwinden. Der SSV lies indes den Spielwitz aus der ersten Halbzeit vermissen, kam aber dennoch zu guten Möglichkeiten. So scheiterte Rill nach 48 Minuten am guten Hermanutz und Demirkiran's Schuss ging nur knapp am Tor vorbei. Das Spiel verflachte zusehens und Torraumszenen blieben Mangelware. Die Kicker von Peter Starzmann hatten zwar noch kleinere Möglichkeiten, konnten aber den Ball im Tor nicht unterbringen. Kurz vor dem Abpfiff dann beinahe noch die kalte Dusche für den SSV, als Ilker Aybar den Ball an Rogosic verlor und dieser alleine vor dem Tor an Sabanov scheiterte. Für Pfullendorf ist der Punkt im Abstiegskampf wohl zu wenig, doch der SSV kann mit dem Unentschieden gut leben.
Stimmen zum Spiel
Thomas Scheuring: "Wir hatten einfach kein Glück bei der Chancenauswertung, obwohl wir in der ersten Halbzeit genügend davon hatten. Zumindest haben wir nicht verloren."
Christian Haas: "In dieser Liga gibt es keine Mannschaft gegen die du dich leicht tust. Wir haben einen Punkt geholt und das ist in Ordnung."
Manuel Waidmann: "Wir haben von vorneherein gewusst, dass es schwer wird aber ein Punkt ist auch OK. Wenn es dumm läuft verlierst du noch."
Peter Starzmann: "Ich glaube in der ersten Halbzeit waren wir etwas besser. In der zweiten waren auch ein zwei Chancen da. Wir wussten, dass auch die Pfullendorfer gut stehen und uns das Leben schwer machen."
Michael Feichtenbeiner: "Wir wussten was in Reutlingen auf uns zukommt. Je länger das Spiel läuft, desto mehr läuft es in unsere Richtung und wenn man in der Schlussminute die beste Chance des Spiels hat, ist das schon bedauerlich." |
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dorfler1919

Anmeldungsdatum: 10.08.2006 Beiträge: 73
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Verfasst am: 04.03.2007, 09:30 Titel: |
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Sportsfreund16746


Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 221 Wohnort: Siegen
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Verfasst am: 04.03.2007, 11:04 Titel: |
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hallo aus Siegen,
Freut mich für Euch, das Ihr einen Punkt aus Reutlingen geholt habt.
Wie gesagt, "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Trotzdem konnten es Drei Punkte sein.
Ein Hochkaräter in der letzten Spielminute.
So ein Ding vergibt man nur, wenn man mitten im Abstiegskampf hängt.
Aber an sich war die Leistung, " zumindest in der zweiten Halbzeit" doch
zufriedenstellend.
Hauptsache einen Punkt auswärts, wer weiss wie wichtig dieser Punkt in der Zukunft sein wird.
Aber wie schon erwähnt, mit dem Abstieg werdet ihr nichts zu tun haben.
In diesem Sinne.
Wünsche einen schönen Sonntag nach Pfullendorf für alle User des Forum.
Euer Sportsfreund aus Siegen. |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 04.03.2007, 14:28 Titel: |
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Da war aber "Pfeffer" drin.
Da hat der Reutlinger Trainer mal "Tacheles" geredet.
In Reutlingen ist bei den Fans und der Presse wohl der Größenwahn ausgebrochen.
War wohl mal nötig dem Einhalt zu gebieten. |
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dorfler1919

Anmeldungsdatum: 10.08.2006 Beiträge: 73
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Verfasst am: 04.03.2007, 18:28 Titel: |
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| jupps das galt nicht nur der presse sondern auch den fans |
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Markus
 Alter: 19 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 113
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Verfasst am: 04.03.2007, 18:38 Titel: |
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leider kann ich die pressekonferenz nicht anhören bei youtube die läuft irgendwie nicht
um was ging es da könnte jemand das mal kurz schildern bitte
zitat:jupps das galt nicht nur der presse sondern auch den fans |
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Holidayman Moderator


Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 386 Wohnort: D'esch
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Verfasst am: 04.03.2007, 21:08 Titel: |
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Das Ivi das Ding nicht gemacht, ist unglaublich!
Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll.
Beim Spiel gestern sind so viele Emotionen dabei gewesen, über die wir uns bestimmt noch lange unterhalten können:
1. Gästeblock-Abtrennung (wenn wir nen eigenen Block gehbt hätten und nicht mit den Reutlingern hätten zusammenstehen müssen, wäre es etwas "zünftiger" zugegangen)
2. Christian Leicher (der uns bereits in zwei vorherigen Spielen benachteiligt hatte, insbesondere einem 0:0 in Elversberg - eine Linie hatte der ja mal wieder überhaupt nicht, und der glasklare Elfer als Eric Agyemang von hinten umgerannt wird wurde von ihm auch nicht gesehen)
3. After-Game-Party in der Reutlinger Kneipe "Beim Köppes" mit dem SSV-Kult-Fan Asbach. Haben wir da Stimmung gemacht. Ui! Ui! Ui!
4. Party bei der Zugfahrt
Letztlich war's absolut geil gestern, bis auf die Tatsache, dass der Matchball in der Nachspielzeit nicht reinging.
Den Ivi müssen wir nächste Woche wieder aufbauen!
Ich freue mich schon auf das Freibier (zwei Kisten), das uns Marco Konrad gestern versprochen hat. |
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koelli Administrator

 Alter: 41 Anmeldungsdatum: 30.07.2006 Beiträge: 969 Wohnort: Pfullendorf
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Verfasst am: 04.03.2007, 21:22 Titel: |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 05.03.2007, 01:12 Titel: |
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Spielbericht
Quelle: www.szon.de
Lucic sorgt für Gerechtigkeit
Vielleicht sollte Pfullendorfs Abwehrspieler Ralf Zimmermann nach dem Ende seiner sportlichen Karriere ins Journalistenfach wechseln. Denn treffender als er es tat, ließ sich das 0:0 beim SSV Reutlingen aus Pfullendorfer Sicht nicht auf den Nenner bringen: "Bis zur 93. Minute wäre ich mit dem Punkt zufrieden gewesen. Danach nicht mehr!" In jener Minute trat SCP-Stürmer Ivica Lucic auf den Plan...
Und wenn er auch 100 Jahre alt wird, der Lucic, Ivica (was ihm jeder gönnen würde, denn er ist zwar nicht immer der treffsicherste Stürmer, aber auf jeden Fall ein total netter Kerl) - die 93 . Spielminute vom Samstag wird der Kroate mit dem österreichischen Pass niemals vergessen: Es steht 0:0 im Spiel zwischen dem Tabellenfünften SSV Reutlingen und Abstiegskandidat SC Pfullendorf. Beide Mannschaften versuchen nun, wie das in einer Nachspielzeit eben so üblich ist, durch Halten des Balles den Punktgewinn über die Zeit zu schaukeln. Da springt dem Reutlinger Abwehrspieler Scheuring die Kugel ein klein wenig zu weit vom Fuß. Dies vor den Augen des Pfullendorfers Neno Rogosic, der nach einem Dutzend Regionalligajahren im Sturmzentrum Unsicherheiten eines Gegenspielers so instinktsicher wittert wie ein Löwe die Verletzung einer Gazelle. Rogosic ist sofort da, jagt Scheuring den Ball ab. Scheuring war letzter Mann und Rogosic läuft ihm jetzt davon. Der Kroate visiert die Ecke an, die ihm Keeper Sabanov anbietet, doch der wehrt den an und für sich nicht schlechten Schuss mit einem Riesensatz ab. Da kommt von rechts Lucic: Der Ball fällt ihm vor die Füße wie eine Birne vom Typ "Gute Luise" im Spätherbst. Das Tor ist jetzt leer, Sabanov liegt handlungsunfähig auf dem Bauch. Auf der SCP-Bank und im zwei Dutzend Mann starken Pfullendorfer Fanblock machen sie sich fertig zum Jubeln: der Last-Minute-Sieg, die Sensation, das Husarenstück, ganz nah - da schießt Lucic den Ball aus acht Metern statt ins leere Tor nur ans Außennetz!
Walk und die Konjunktive
"Hätte, wenn und aber... !" grantelte SCP-Präsident Manfred Walk später, nach dem Schlusspfiff, kurz vor der Rückfahrt nach Pfullendorf und schnippte zornig die Zigarettenkippe unter den Mannschaftsbus. Der altgediente Präsident wollte keine Erklärungsversuche von Spielern oder Trainern gelten lassen. Walk weiß: Mit Konjunktiven ist der Klassenerhalt nicht zu schaffen. "Der Lucic muss den Ball rein machen, dann haben wir die drei Punkte im Sack!"
So verhalf Lucic immerhin dem Fußball ganz im Allgemeinen, wenn auch wider Willen, zu Gerechtigkeit. Denn ein Pfullendorfer 1:0-Sieg durch ein Tor in der Nachspielzeit wäre dem Straftatbestand "Diebstahl" gefährlich nahe gekommen. Der SCP wurde von Reutlingen zwar nicht an die Wand gespielt, sondern konnte sich phasenweise immer wieder mal vom Druck der Gastgeber befreien. Außer der Lucic-Nummer hatten die Gäste sogar noch die ein oder andere Chance zur Führung. Insgesamt war Reutlingen aber die bessere Mannschaft und hatte auch die klareren Torgelegenheiten. Insbesondere in der Anfangsviertelstunde sah es nicht so aus, als ob Pfullendorf dem Druck des Aufsteigers lange würde standhalten können. Die Viererkette mit Zimmermann, Rapp, Lerandy und Deufel schien beeindruckt von der Wucht, die der SSV mit Haas und Beskid im Sturm zu Beginn entwickelte. Doch das Quartett fing sich.
Defizitär blieb dagegen erneut das Aufbauspiel. Konrad räumte vor der Abwehr zwar gut ab, wird aber auf seine alten Tage kein Patrick Vieira mehr. Zeh, der eigentlich für's Kreative Zuständige des zentralen Mittelfeld-Tandems, brachte den Nachweis seiner Regionalligatauglichkeit wie schon in der Vorwoche gegen Siegen erneut nicht. Auf Linksaußen versauerte Leandro, tröstlicherweise zum letzten Mal. Feichtenbeiner nahm zur Halbzeit Zeh raus, brachte Heidinger für die Außenbahn und zog Leandro ins Zentrum. Das tat dem Pfullendorfer Spiel sofort gut. "Leandro wurde geholt für die Außenbahn, aber uns ist nicht entgangen, dass er derzeit für uns in der Mitte wertvoller ist. Dort wird er in den nächsten Partien auch spielen", zog Feichtenbeiner die richtigen Schlüsse.
Im Angriff bemühten sich Agyemang und Rogosic nach Kräften, doch entwickelten beide wieder kaum Torgefahr. Auch die an schwächeren Stürmertagen angesagte Übung, die Bälle wenigstens zu halten, um dem Mittelfeld Gelegenheit zum Nachrücken zu geben, misslang ihnen viel zu oft.
So bestimmte letztlich meist Reutlingen das Geschehen, doch die SCP-Defensive vor einem gut aufgelegten Ralf Hermanutz im Tor hielt stand. Symptomatisch, dass die beiden besten Reutlinger Chancen in der zweiten Halbzeit lediglich aus kuriosen Abprallern resultierten: Erst schoss Deufel im eigenen Strafraum einen Gegenspieler an, dann Lerandy. Beide Male trudelte der Ball hernach gefährlich nahe am SCP-Pfosten vorbei.
Jetzt kommt Pirmasens
Das zweite Remis in Folge hilft dem SC Pfullendorf nun zwar nicht entscheidend weiter. Noch immer steht die Feichtenbeiner-Elf auf dem ersten Abstiegsplatz. Doch das 0:0 ist ein Achtungserfolg, der die kurzfristige Perspektive verbessert. Wenn am Samstag in der Alno-Arena gegen den bereits leicht abgeschlagenen FK Pirmasens mal nicht nur die Defensive funktioniert, sondern auch offensives Mittelfeld und Angriff, ist der erste von sechs Siegen, die der SCP nach Feichtenbeiners Rechnung noch zum Klassenerhalt braucht, wohl nicht zu verhindern.
Nicht mal von Ivica Lucic.
Stimmen zum Spiel
Reutlingens Trainer Peter Starzmann: Wir waren in der ersten Halbzeit zwar etwas besser und hatten auch in der zweiten Hälfte ganz gute Ansätze. Am Ende war die Punkteteilung aber gerecht und wir mussten froh sein, dass wir das Spiel nicht sogar noch verloren haben. Wir haben das hohe Tempo der Anfangsphase nicht über 90 Minuten gehen können. Pfullendorf war wie erwartet gut organisiert.- Sabanov hat hervorragend gehalten und gezeigt, warum er diese Chance mal verdient hatte. Ich hoffe, dass heute jeder gesehen hat, dass es utopisch wäre zu glauben, wir hätten noch Chancen im Aufstiegskampf.
Pfullendorfs Trainer Michael Feichtenbeiner: Wir wussten, dass wir gegen Reutlingen in der Abwehr gut stehen und einen frühen Rückstand vermeiden müssen. Das ist uns gelungen. Bedauerlich, dass wir in der letzten Minute den "Lucky Punch" nicht gesetzt-haben.-Dann hätten wir das Spiel sogar noch gewonnen.- Dass das Reutlinger Publikum zum Schluss unzufrieden war und gepfiffen hat, ist ein Kompliment für meine Mannschaft. Unterm Strich haben wir uns den Punkt durch großen Einsatz verdient.
SCP-Abwehrspieler Mark Lerandy: Schon wieder bloß ein Punkt. Das reicht in unserer Situation nicht. Das Geschenk zum Schluss hätten wir annehmen müssen. Wir haben uns in der Abwehr in den ersten 20 Minuten etwas schwer getan. Danach wurde es besser.
SCP-Stürmer Neno Rogosic: Kein Vorwurf an Ivica wegen der vergebenen Chance. Drei Punkte wären zwar schön gewesen, aber einer ist heute unterm Strich auch in Ordnung. Jetzt müssen wir am Samstag zu Hause Pirmasens schlagen.
Reutlingens Torhüter Erol Sabanov: Als Torwart muss man auch bis zur 93. Minute konzentriert bleiben.
SCP-Spielmacher Leandro: So ein Sch...-Spiel.- Normal sagst du "Danke", nimmst die drei Punkte mit und fährst nach Hause.
SCP-Abwehrspieler Ralf Zimmermann: Bis zur 93. Minute wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Danach nicht mehr. Wenn wir gegen Pirmasens auch so engagiert spielen, gewinnen wir.
SCP-Abwehrchef Marcel Rapp: Das war ein reines Kampfspiel. Wir haben alles gegeben und hatten die beste Chance des Spiels. Der Punkt war verdient.
SCP-Präsident Manfred Walk: Hätte, wenn und aber! Der Lucic muss den Ball rein machen, dann haben wir die drei Punkte im Sack.
Teams & Tore
SC Pfullendorf:
Hermanutz - Zimmermann, Rapp, Lerandy, Deufel - Leandro (90. Flum), Konrad, Zeh (46. Heidinger), Gerster - Agyemang (65. Lucic), Rogosic
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Leicher (Waldmichel)
Beste Spieler: Janic (SSV), Gerster (SCP)
Zuschauer: 2700
Warum Starzmann daneben liegt ...
Kaum hatte Reutlingens Trainer- Peter Starzmann in der Pressekonferenz die Sachlichkeit der Spielanalyse seines befreundeten Pfullendorfer-Pendants Michael Feichtenbeiner gelobt ("Es gibt in dieser Liga zum Glück auch Kollegen, die sachlich und zutreffend analysieren"), da zog er seinerseits auch schon einen-eher unfairen Vergleich zwischen dem SSV Reutlingen und dem SC Pfullendorf. Starzmann setzte zunächst an zu einem Plädoyer für mehr-Reutlinger Realitätssinn bezüglich der Saisonperspektiven des SSV.- Tenor: Der Aufstieg- könne kein Thema mehr sein, das habe man heute- gesehen. Die Mannschaft sei zu jung und unerfahren.- Unzufriedenen Sponsoren-knallte er via Presse den Satz hin: "Gebt mir drei Millionen Euro, dann können wir dieses Ziel angehen." Ansonsten gelte: "Lasst diese Mannschaft in Ruhe wachsen, Klasse kostet Geld und das haben wir nicht." Dann schlug er die Brücke zum SC Pfullendorf: "Wir stehen zehn Punkte vor einer Mannschaft, die etwa die gleichen wirtschaftlichen Voraussetzungen hat wie wir. Das verdient Respekt!"
Feichtenbeiner, wegen einer schweren Grippe ohnehin schon angeschlagen, wurde-bei diesen Worten-noch einen Tick blasser um die Nase. Kein Wunder, denn zwar trifft Starzmanns These-im Bezug auf die (offiziellen) Etatzahlen der laufenden Saison einigermaßen zu (Pfullendorf- 1,2 Millionen, Reutlingen 1,5), auf alle anderen Erfolgsfaktoren jedoch nicht.-
Allein Starzmanns Satz "Gebt mir drei Millionen, dann..." hätte zum Beispiel aus Feichtenbeiners Mund zur Folge, dass ihm SCP-Boss Hans-Hermann Krane sofort einen Krankenwagen aus der Allensbacher Schmieder-Klinik rufen würde. Oder das Beispiel Stadion: Neben der-neuen, 5000 Zuschauer fassenden Haupttribüne im Stadion Kreuzeiche,- die da silbrig-grün glänzend in der Reutlinger Peripherie steht wie ein geparktes Riesen-Raumschiff, wirkt die Tribüne der Alno-Arena wie ein betagter Hasenstall. Gesamtfassungsvermögen des Stadions: 16000 (Alno-Arena 8000). Beispiel Zuschauerinteresse:- 4200 Fans kommen in dieser Saison bisher im Schnitt zum SSV. Zum SCP-rund 1000. Beispiel Erfolge und Tradition: Reutlingen war Deutscher Amateurmeister 1974 und 1997.- 2000 stiegen die Schwaben in die 2. Liga auf (wo sie 1975/76 bereits eine Saison lang spielten) und hielten sich drei Jahre.- In der Pfullendorfer-Club-Chronik-stehen die Aufstiegsspiele zur 2. Liga anno domini 2000 als größter Erfolg in Stein gemeißelt. Beispiel Sponsoren-Potenzial:- Im wirtschaftlichen Ballungsraum Reutlingen ist dieses um ein Vielfaches höher als im ländlich strukturierten Linzgau. Beispiel Trainingsplätze: Rund um Kreuzeiche gepflegte Fußballfelder, soweit das Auge reicht. Beim SCP dagegen sieht der einzige zur Verfügung stehende Trainingsrasen schon mal einem Parkplatz zum Verwechseln ähnlich. Beispiel Personalpolitik: Das Renommee des SSV ist-einfach größer, sodass sich Reutlingen bei der Spielersuche immer leichter tun wird als der SCP, der landauf, landab nun halt mal als der "SV Meppen" der Regionalliga gilt.
Ergo: Mit seinem Vergleich lag Starzmann am Samstagnachmittag so weit daneben wie zuvor seine Stürmer mit ihren Schüssen bei der Nullnummer gegen den SC Pfullendorf. |
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Raffel Administrator

 Alter: 38 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 1680
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Verfasst am: 05.03.2007, 09:23 Titel: |
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Spielbericht
Quelle: Südkurier
Ohne Zielwasser kein "Lucky Punch"
Das 0:0 beim Tabellenfünften in Reutlingen mochte für die Moral des SC Pfullendorf gut sein, am Zwei-Punkte-Rückstand zum rettenden Ufer änderte sich jedoch nichts. Dabei hätte die Elf von Michael Feichtenbeiner am Ende die volle Ernte einfahren können, hätte Ivica Lucic mehr Zielwasser getrunken.
Fußball Regionalliga
SSV Reutlingen - SC Pfullendorf 0:0
Der Präsident des SC Pfullendorf, Manfred Walk, verstand die Fußballwelt nicht mehr: "Das darf doch nicht wahr sein - eine solche Chance zum Schluss, die musst du versenken!" Es lief schon die Nachspielzeit, als sich SCP-Angreifer Neno Rogosic energisch das runde Leder erkämpfte. Seinen Schuss vermochte Reutlingens Goalie Erol Sabanov mit einer Klassereaktion zwar abzuwehren, doch das Spielgerät fiel exakt vor die Füße von Ivica Lucic. Und dieser zielte zum Entsetzen seiner Teamkollegen freistehend am leeren Tor vorbei. Die einzige Pfullendorfer Riesenchance zum Siegtreffer unmittelbar vor dem Abpfiff war vertan.
Die beiden Trainer brauchten Anglizismen, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Für Reutlingens Coach Peter Starzmann wäre es der "Worst Case" (der schlimmste Fall) schlechthin gewesen, für den Pfullendorfer Trainer Michael Feichtenbeiner ein "Lucky Punch" (ein glücklicher Schlag für einen Boxer, der nach Punkten weit zurück liegt). Der nach 65 Minuten für Eric Agyemang eingetauschte Ivica Lucic vermochte seinen Fehlschuss indes nur mit dem eigenwilligen Seelenleben des Balles zu erklären: "Wenn er nicht rein will, will er nicht rein!"
Es wäre in der Tat ein äußerst schmeichelhafter, aber auch umso wichtigerer Trumpf im Abstiegskampf gewesen. Feichtenbeiner sprach aufgrund der "aufopferungsvollen kämpferischen Leistung" von einem redlich verdienten Punkt seiner Elf. Dabei hätte sie sich auch einige dicke Beulen abholen können. Denn sie kam in der ersten halbe Stunde gegen elanvoll beginnende, dominant auch in der Spielanlage wirkende Hausherren nur schwer in Tritt. Reutlingen drängte durchdacht nach vorne und es ergaben sich daraus einige Chancen. Da wehrte Ralf Hermanutz gleich zu Beginn einen Kopfball des frei stehenden Ewald Beskid ab. Markus Unger fehlte bei einer Direktabnahme nicht viel (8.). Nach 14 Minuten kam Christian Haas im Strafraum zu Fall - der Unparteiische winkte ab, kein Strafstoß für Haas, dessen Kopfball später knapp übers Tor strich (33.).
Erst in der letzten Viertelstunde, als der SSV die Initiative abgab, spielte Pfullendorf, das von der Hereinnahme des ballstarken Fabian Gerster anstellte des gelbgesperrten Marcel Busch auf dem rechten Flügel spürbar profitierte, etwas mutiger. So setzte Eric Agyemang einen Freistoß von Mark Lerandy aus der Drehung über den Reutlinger Kasten (29.) und Leandro zielte auf halblinks haarscharf aus 20 Metern am langen Eck vorbei (35.). Eigentlich spielten die Gäste im Feld aber nur zu neunt, zumal sich der äußerst blasse Mark Zeh gegen einen aggressiv eingestellten Gegner auf ein körperloses Spiel versteifte, seinen Fuß in drohenden Zweikämpfen lieber zurückzog.
Feichtenbeiner reagierte zur Pause also richtig. Zeh machte Platz für Sebastian Heidinger, der sich allerdings zu überhastet in die Aktionen auf der linken Flanke stürzte und mit seinen Distanzschüssen nur wenig Fortune besaß. Leandro spielte nun den effektiveren Part im zentralen Mittelfeld. Gleichwohl stand dem Argentinier auch das Glück zur Seite, als er, von Andreas Rill am Fuß getroffen, sich bei ihm mit einem Umschubsen revanchierte und dafür nur Gelb sah (58.).
Überhaupt schlichen sich jetzt viele Nickeligkeiten ein. Und die Reutlinger bliesen intervallartig erneut zum Angriff. Da flog ein Schuss von Ünal Demirkiran am Lattenkreuz vorbei (57.), schoss der ansonsten tadellose Christian Deufel den lauernden Markus Unger an, von dort spritzte der Ball am langen Eck vorbei (61.). Auch Beskid (64.) und Sascha Janic (84.) sorgten für Gefahr. Dass die Pfullendorfer Deckung mit dem hervorzuhebenden Ralf Zimmermann einen prima Job verrichtete, ließ sich allein daran erkennen, dass das SSV-Publikum unter den 2700 Besuchern in dieser unerträglich spannenden Partie immer unzufriedener wurde. Es gab erste Pfeifkonzerte, gegen die sich Starzmann wehrte und höhere Ansprüche mit deutlichen Worten zurückwies: "Die Pfiffe verstehe ich nicht. Wir können nicht über 90 Minuten Volldampf gehen. Es wäre Wahnsinn, solch ein Harakiri zu spielen. Pfullendorf hat uns das Leben schwer gemacht und der hervorragende Sabanov Gott sei Dank zum Schluss das 0:0 gehalten."
Allerdings waren die Gäste aus Pfullendorf trotz der einladenden Konterräume in der Offensive zumeist ohne große Wirkung geblieben. Sie müssen sich nun im Kellerderby gegen den FK Pirmasens von einer treffsichereren Seite beweisen. |
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